Niedersachsen vertieft Wirtschaftsbeziehungen zu den VAE und konkretisiert die Zusammenarbeit - STRATA Manufacturing PJSC sagt Mitgliedschaft im CFK-Valley Stade zu
Eine knapp zwanzigköpfige niedersächsische Unternehmerdelegation hat in der vergangenen Woche unter Leitung von Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) besucht. Stationen der von NGlobal organisierten Reise waren Dubai, Katar und Abu Dhabi. Ziel des Besuchs war die weitere Vertiefung wirtschaftspolitischer Kontakte zwischen Niedersachsen und den VAE sowie die Präsentation des Landes als Wirtschaftsstandort. Als erstes Reiseziel stand Dubai auf dem Programm. Die zweite Station der Reise war Katar. Hier wurden zahlreiche Unternehmen besucht wie zum Beispiel Qatar Airways und Qatar First Investment Bank. Anschließend ging es weiter nach Abu Dhabi. Das Emirat gilt als Vorreiter in der Forschung und Entwicklung neuer Technologien. Im Mittelpunkt standen hier Themenfelder wie CFK, Logistik und E-Mobility. In Al Ain besuchte die Delegation eine der weltweit größten und modernsten Fertigungsstätten für Kohlefaserverbundwerkstoffe, die u. a. zum Bau von Flugzeugteilen Verwendung finden. Ross Bradley, Geschäftsführer der Firma STRATA Manufacturing PJSC empfing die Delegation. Vorrangiges Ziel des Besuchs war es, Kooperationsmöglichkeiten aufzuzeigen und zu konkretisieren. STRATA Manufacturing PJSC hat seine Mitgliedschaft im CFK-Valley Stade zugesagt. Im Anschluss fanden Gespräche mit dem staatlichen Investitionsfonds Mubadala statt. Auf Einladung von Bode hatte eine Mubadala-Delegation bereits im vergangenen Jahr die HANNOVER MESSE 2011 besucht und sich vor allem über das CFK-Valley Stade informiert. Vertiefende Gespräche gab es Anfang November 2011 im Rahmen der Arabienreise von Wirtschaftsstaatssekretär Oliver Liersch. Durch die Zusage der Mitgliedschaft des Mubadala Aerospace Unternehmens STRATA im CFK-Valley Stade konnten nun die ersten direkten Kontakte zwischen Mubadala und Unternehmen des CFK-Valley realisiert werden. Und auch für die HANNOVER MESSE 2012 sprach Bode eine Einladung aus, die bereits durch den Mubadala Investmentfond bestätigt wurde. |
www.mw.niedersachsen.de vom 31.01.2012
Innovative Ideen aus der Region für die Region und die ganze Welt
Das Unternehmen wird 25 – mit über 130-jähriger Tradition“ – so hat die Firma W. v. d. Heyde am vergangenen Dienstag Kunden, Lieferanten, Dienstleister und andere Geschäftspartner zu einer Veranstaltung der besonderen Art in der Solarhalle des Forschungszentrums CFK Nord eingeladen. Auch ohne Mathe-Leistungskurs fällt dem geneigten Leser auf, dass an dieser Rechnung etwas nicht ganz stimmen kann: Das Maschinenbauunternehmen W. v. d. Heyde wurde 1878 gegründet – also vor 134 Jahren. 1948 wurde die Rechtsform in eine GmbH umgewandelt. Und 1987 übernahm die jetzige Inhaberfamilie mit der im Dezember 1986 gegründeten GmbH im Rahmen eines Asset-Deals Vermögen inklusive der Firmierung. Mögen die Leser entscheiden,wie alt das Unternehmen nun wirklich ist. Auf jeden Fall wurde dieses Jahr das 25-jährige Jubiläum gefeiert. Man darf gespannt sein: Wird nächstes Jahr dann vielleicht das 135-jährige gefeiert? Gastredner bei der bereits erwähnten Jubiläumsfeier war nebender Bürgermeisterin der Hansestadt Stade, Silvia Nieber, und Patrick Markert, CFK-Valley Stade e. V., der Mentaltrainer und Life-Coach Christian Bischoff, der einen impulsiven und emotionalen Highlightvortrag zum Thema „Willenskraft“ hielt. Die knapp 200 Gäste waren tief beeindruckt. Bischoff weiß, wovon er spricht: Fast zwei Jahrzehnte war der Basketball-Profisport sein knallharter Lehrmeister.Er war zu seiner Zeit jüngster Basketball-Bundesliga-Spieler und später jüngster Bundesliga-Chefcoach. Dipl.-Kfm. Gerald Lüdolph,Geschäftsführer der W. v. d.Heyde GmbH, zitiert Bischoff sinngemäß wie folgt: „Es interessiert niemanden, was Sie früher geleistet haben! Es interessiert nur, was Sie jetzt leisten und in Zukunft leisten werden!“ Quelle: Stader Tageblatt vom 28.01.2012 |
Rolls-Royce macht in Stade mit
100. Mitglied im Verein - Windenergie und Schiffe bedeutender
Der Verein CFK-Valley Stade hat Rolls-Royce Deutschland als 100. Mitgliedsunternehmen aufgenommen. Seit Gründung im Jahr 2004 sind die Mitgliederzahlen im europaweit einmaligen Kompetenznetzwerk für carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK) konstant gestiegen. So blickt der Verein CFK-Valley Stade mit ursprünglich sieben Gründungsmitgliedern heute auf ein „Netzwerk mit erstklassigem Fachwissen und Know-how“ im Leichtbau. Dies bezieht sich seit Längerem nicht nur auf die Luftfahrt, sondern auch auf andere Branchen wie den Automobil- und Schienenfahrzeugbau, technische Anlagen und Maschinen, den Schiffbau, Windkraft sowie weitere Anwendungsgebiete, in denen CFK als Leichtbauwerkstoff der Zukunft zum Einsatz kommt. Das CFK-Valley Stade gilt als Bindeglied, führt Partner zusammen oder kreiert Workshops, die sich mit Problemstellungen beschäftigenund in denen nach individuellen Lösungen zur Prozessoptimierung gesucht wird. Quelle: Stader Tageblatt vom 11.01.2012 |
Japan sucht Weg aus der Atomenergie
Japanische Delegation informiert sich in Stade über Leichtbaustoffe für Offshore-Windanlagen
Nach dem schweren Reaktorunglück in Fukushima nach Erdbeben und Tsunami hat auch in Japan ein Umdenken begonnen: Die Wende von Atomkraft zu erneuerbaren Energien wird mit einer Offshore-Testanlage in der Bucht von Fukushima eingeläutet. Im CFK Valley Stade informierte sich eine Wirtschaftsdelegation über die Erforschung von Carbonfaserverstärktem Kunststoff, der auch für die Produktion von Rotorblättern genutzt werden könnte. Viele Fragen hatten die 44 japanischen Geschäftsleute, die auf Einladung des Bundeswirtschaftsministeriums für eine fünftägige Rundreise durch das Windenergieland Norddeutschland nach Deutschland gereist waren. Nach Husum und Cuxhaven kamen sie nach Stade, der „Wiege des Leichtbaus“, wie Dr. Oliver Liersch vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium zur Begrüßung sagte. Auf die große Bedeutung der Faserverbundstoffe und die enge Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft bei der Forschung wies Liersch hin und lud die japanischen Firmen ein, sich daran zu beteiligen, die Technologie voranzutreiben. Zwei japanische Firmen seien bereits Mitglied (von 104) im CFK Valley Stade. Quelle: Stader Tageblatt vom 15.12.2011 |
Doppeltem „T“ Beine machen
Faserinstitut Bremen betreibt in Stade Grundlagenforschung mit mehreren Werkstoffen
Als Prüflabor für Baumwollstoffe wurde das Faserinstitut Bremen (Fibre) vor knapp 50 Jahren gegründet. Heute ist es ein Forschungsinstitut mit Know-how und Kompetenz in der gesamten Fasertechnologie. Wie muss eine Kohlenstofffaser idealerweise beschaffen sein, damit sie im fertigen CFK-Bauteil höchsten Ansprüchen gerecht wird? Dieser und anderen Fragen geht der Ingenieur Professor Axel Herrmann im Faserinstitut Bremen nach. Das Institut ist eng mit der Uni Bremen verbunden und forschte vor der Eröffnung des CFK Nord in Stade bereits im CTC, im Composite Technology Center. Quelle: Stader Tageblatt vom 14.12.2011 |






