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Video: CFK-Valley Stade in 90 Sekunden

CFK-Valley Stade in 90 Sekunden

Video: Standortportrait CFK-Valley Stade

Standortportrait CFK-Valley Stade


Die Arbeitsgruppe Recycling befasst sich mit der Weiterentwicklung bestehender Recycling-Konzepte und der Erprobung neuer innovativer Verfahren zur stofflichen Rückgewinnung der wertvollen C-Fasern aus Resten, die bei der Herstellung, Verarbeitung und Verwendung von CFK-Bauteilen oder nach deren Aussonderung anfallen. Darüber hinaus werden Möglichkeiten zur wirtschaftlichen Rückführung der recycelten C-Fasern in den Wertstoff-Kreislauf sowie zu deren Marketing erarbeitet. Auch Verfahren zur thermischen Verwertung der Abfälle werden geprüft.

Ziel ist der Aufbau eines CFK-Recycling-Zentrums in Stade, das nicht nur die Entsorgung der bei den Mitgliedern, sondern auch die bei den Herstellern, Verarbeitern und Verwendern von CFK-Bauteilen in der Bundesrepublik und Europa anfallenden C-Faser-haltigen Abfälle übernimmt und diese aufarbeitet. Die dazu notwendigen Konzepte zum Sammeln, Aufbereiten und Transport der CFK-Abfälle werden entwickelt.

Beirat und Ansprechpartner:
Prof. Ahlborn
HADEG Recycling GmbH
Tel.: 04141 - 4115955
Anfrage senden



Dipl.-Ing. Lars Friedrich
Beirat Materialien und
Halbzeuge
Im Rahmen des CFK-Valley ist der Arbeitskreis Materialien und Halbzeuge ein Forum für alle Mitglieder, die sich an der Optimierung bestehender und Entwicklung neuer CFK-Werkstoffe beteiligen möchten. Diese umfassen neben Rohstoffen wie Fasern und Harze, auch Halbzeuge wie Prepregs, Textilien und Preforms.

Die Verarbeitung von CFK-Werkstoffen ist derzeit noch sehr auf niedrige bis mittlere Stückzahlen ausgelegt. So gibt es nur wenige automatisierte Prozesse die eine hohe Produktivität gewährleisten. Neben fehlender Prozesstechnologie, liegt dies auch an den derzeit verfügbaren Materialien. Diese erlauben nur bedingt automatisierte Ablegeverfahren und kurze Härtezyklen.

Ein Schwerpunkt des Arbeitskreises liegt auf der Entwicklung neuer Technologien im Bereich Injektions- und Infusionsverfahren. Daneben soll aber auch das Potential vorhandener Halbzeuge aufgezeigt und für neue Anwendungen nutzbar gemacht werden. Neben der Leistungsfähigkeit der Werkstoffe, spielt die Prozessfähigkeit eine zentrale Rolle für die weitere Verbreitung. Ziel ist eine Erhöhung der Produktivität durch Optimierung und bessere Abstimmung von eingesetzten Werkstoffen und Fertigungsprozessen.

Beirat und Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Lars Friedrich
Hexcel Composites GmbH
Tel.: 04141 / 787922
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Prof. Dr.-Ing. habil Bludszuweit
Beirat Simulation
Die Arbeitsgruppe Simulation ist tätig auf dem Gebiet der modernen rechnergestützten Vorhersage von Produkteigenschaften und Fertigungsprozessen mit der Zielstellung, industrielle Produkte und Prozesse zu optimieren und eine durchgehende Arbeitsweise von der Forschung und Entwicklung bis hin zur industriellen Einführung und Evaluierung aller Simulationsergebnisse zu ermöglichen. Sie unterstützt die simulationsgestützte Produkt-, Fertigungstechnologie- und Fertigungsprozessentwicklung sowie die Investitionsplanung als wirksames Mittel zur Reduzierung der Entwicklungszeit und –kosten

Die AG Simulation ist darauf ausgerichtet, grundlegende, entwicklungsbestimmende Simulationsmethoden und -werkzeuge für den CFK-Bereich weiterzuentwickeln, um diese sehr kurzfristig in die Produktion mit hohem Nutzen einzuführen.

Die beteiligten Mitglieder der AG Simulation haben die Vision, sich mittelfristig durch das erweiterte wissenschaftlich-technische Know-how und ihr damit verbundenes erweitertes Leistungsspektrum auf dem Gebiet der durchgehenden rechnergestützten Vorhersage von Produkteigenschaften und Prozessabläufen im CFK-Bereich zu national und international anerkannten Partnern für CFK-Produktentwicklung zu entwickeln.

Um den nötigen Vorlauf im marktvorbereitenden Bereich abzusichern, analysiert und bewertet die AG Simulation die gegenwärtigen sowie zukünftigen Anforderungen und Trends, iinitiiert nationale sowie EU-Förderprojekte und unterstützt die kurzfristige Überführung der Ergebnisse in die industrielle Praxis.

Beirat und Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. habil Bludszuweit
MET GmbH
Tel.: 0381 - 4403210
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Herr Kai Arndt
Beirat Systemzuverlässigkeit / QM
Systemzuverlässigkeit / QM beschäftigt sich mit Sensorik und Messtechnik. Hierzu zählen zerstörende und zerstörungsfreie Prüfverfahren sowie die Automatisierung von Prüfverfahren. Ferner beinhaltet das Thema dieser Arbeitsgruppe Prüf- und Prozessdatenerfassung und Verwaltung, sowie Six Sigma Methoden (z.B. Prozessfähigkeit, Statistische Daten- und Korrelationsanalysen).

Vielfach sind noch manuelle (z.B. visuelle und halbautomatisierte) Prüfverfahren im Serieneinsatz. Die Prüfdatenerfassung und Analyse ist zum jetzigen Zeitpunkt überwiegend bezogen auf Einzelbauteil-Zertifizierung. Die Harmonisierung von Entwicklungsanforderungen mit den Fähigkeiten von Produktions- und Prüfprozessen als Voraussetzung für eine Industriealisierung der CFK-Technologie ist bislang noch wenig ausgeprägt.

Die Arbeitsgruppe Systemzuverlässigkeit / QM möchte automatisierte und transparente Prüf- und QM-Prozesse entwickeln, die in den CFK-Gesamtprozess integriert werden können. Es soll ein gezielter Methodeneinsatz zur Verbesserung der Fähigkeit von Prüf- und Produktionsprozessen vorangetrieben werden, somit sollen die Grundlagen für eine breitere Industriealisierung der CFK-Technologie geschaffen werden können. Die Arbeitsgruppe Systemzuverlässigkeit / QM setzt es sich zum Ziel, anwenderorientierte Schlüsselthemen zu bearbeiten, die einen Benefit für alle teilnehmenden AG-Mitglieder darstellen und neue Wirkungskreise eröffnen.

Beirat und Ansprechpartner:
Herr Kai Arndt
Airbus Deutschland GmbH, Werk Stade
Tel.: 04141 / 603387
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Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Hintze
Beirat Werkstoffbearbeitung
Die AG Werkstoffbearbeitung befasst sich mit mechanischen und thermischen Trenntechnologien für CFK (und FVK) wie Bohren, Fräsen, Schleifen, Ultraschallscherschneiden, Wasser- sowie Laserstrahlverfahren, um die industrielle Fertigung und Montage von CFK-Bauteilen unterschiedlicher Branchen hinsichtlich Qualität, Produktivität und Produktionskosten zu optimieren. Besondere Herausforderungen der CFK-Bearbeitung stellen die gegensätzlichen Werkstoffeigenschaften von Fasern und Matrix, der textile Aufbau und die Funktionsoptimierte Geometrie von CFK-Leichtbaustrukturen dar.

Die AG Werkstoffbearbeitung trägt durch Innovation und Entwicklung von produktiven und wirtschaftlichen Trenntechnologien mit hoher Prozesssicherheit dazu bei, neue Marktpotenziale für CFK zu erschließen und bestehende Anlagen und Prozesse zu optimieren. Sie initiiert und begleitet neue Ideen und Forschungsprojekte zur CFK-Bearbeitung mit dem Ziel, die Ergebnisse zeitnah industriell umzusetzen.

Die AG Werkstoffbearbeitung fördert den Erfahrungsaustausch sowie die Geschäftsbeziehungen zwischen ihren industriellen und wissenschaftlichen Mitgliedern und sichert damit die technologische Führungsposition ihrer Mitglieder im Wettbewerb.

Die in der AG Werkstoffbearbeitung vertretenen Mitglieder streben an, sich als national und international führende Partner für CFK-Bearbeitung am Markt zu platzieren, indem sie umfassendes Know How über CFK-Bearbeitungsprozesse, Werkzeuge, Maschinen und Betriebsmittel repräsentieren, das die Lösung technologischer Herausforderungen der CFK-Bearbeitung auf höchstem Niveau gewährleistet.

Beirat und Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Hintze
c/o Institut für Produktionsmanagement und –technik der TUHH
Tel.: 040 / 42 878 - 3051
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Dipl.-Ing. Clemens Heim
Beirat Prozesse und Verfahren
Im Rahmen des CFK-Valley Stade ist der Arbeitskreis Prozesse und Verfahren ein Forum für alle Mitglieder, die sich an der Optimierung bestehender und Entwicklung neuer Prozesse und Verfahren beteiligen möchten. Diese umfassen neben der klassischen Autoklav- und RTM-technik auch neue Prozesse und Verfahren.

Die Herstellung von Bauteilen aus CFK-Werkstoffen ist derzeit im Wandel. Aufgrund der Erschließung von neuen Märkten und den daraus sich ergebenden neuen Anforderungen gehen die Prozesse und Verfahren zur Herstellung weg von manuellen Techniken hin zu immer höheren Automatisierungsgraden und schnelleren Fertigungszyklen. Diese gilt es jetzt zu entwickeln, um neuen Anwendungsfeldern gerecht werden zu können. Hierzu gehört eine hohe Flexibilität, präzise Prozesskenntnisse und robuste Fertigungsprozesse und –verfahren.

Ein Schwerpunkt des Arbeitskreises liegt auf der Entwicklung robuster, flexibler und schneller Prozesse und Verfahren, die einen hohen Automatisierungsgrad beinhalten. Besonderer Fokus hier liegt auf den RTM-Prozessen. Somit kann die Fertigung auf neue Anwendungsfelder mit der Forderung nach hohen Stückzahlen und reduzierten Fertigungskosten reagieren und den Markt in naher Zukunft bedienen. Hierbei werden neue Erkenntnisse aus anderen Arbeitskreisen berücksichtigt und in neue Prozess- und Verfahrensschritte eingefügt, so dass daraus eine abgestimmte und kontinuierliche Verbesserung resultiert.

Beirat und Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Clemens Heim
CTC GmbH
Tel.: 04141 / 938 538
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